ZITATE - Gedichte - BEHAUPTUNGEN

Der schlafende Drache

Lieber, netter, schlafender Drache erwache bald. Wir warten schon so lange, dass du deine Zähne schleifst. Es wird an der Zeit, dass du endlich einmal Feuer speist. Deine Geduld scheint unendlich, schlafender Drache, wann kommst du aus dir raus? Was müssen wir tun, dass du nicht weiter und weiter in die Luft oder wegschaust? Gütiger Drache, hör auf weiter zu schlafen. Erwache.

Der Hamster im Rad

Wenn du das willst, begib dich als Hamster in das Rad, dabei vergiss sämtliche Mechanismen und Maschinen, die es antreibt, sei dein eigener Pfad, sei kreativ, eventuell lukrativ, taktierend, aber niemals berechenbar, wir können machen was wir wollen, im Grunde stehen alle Möglichkeiten offen. Niemand schreibt vor welche Pille du nehmen sollst. Es gibt nicht nur die Rote oder Blaue, denn das Spektrum ist nahezu unendlich. Lass dich nicht einkerkern in deiner Vorstellungskraft. Denn die richtigen Zeichen und Botschaften kannst du senden. Nimm die Herausforderung an.




So schön, so traurig, so schiach, so zart - WIR schreibens zusammen, aber auf unsre Art. Der Ursprung des Dichtens liegt in der eigenen Seele, wir überwinden jedwede Schwelle und die Reime fließen wie Wasser über unsre Kehlen. Laune, Muse, Künstlerherz, bringen uns fortan weiter und weiter weg von jedweden Schmerz.


Ob verschlagen oder nicht!

Im Dunkeln sehen wir nicht, die Sonne blendet manchmal ach viel zu krass. Zu erblinden drohen wir, sowohl am Tag, als auch in der Nacht. Die Zeiten haben sich geändert. der Starke ist schwach, der Kluge stark - bist du grün hinter den Ohren, hast du schon verloren. Hej! Manche verschlagen, manche nicht: Geschäftemacher, Händler, Kaufläute …. ihr habt es jetzt auch in der Hand. Drückt diese Niedertracht und Wahnsinnigen, diese Menschenverachter mit uns gemeinsam an die Wand. Ob impulsiv, lukrativ oder ideologisch - für mich zählen nur die guten Absichten dahinter. Das klingt doch nicht so idiotisch?


Der Apokalypse wurde soeben das Feuer ausgeblasen, einfach so. Einmal draufgeblasen und das Feuer war aus. Hoffnungsträger, stark und überzeugt wie nie zuvor, betraten den Spielplatz, hockten sich auf den offenen Schlund und fingen an zu lachen. Ist das so?


GOTT und die WELT, so viele Gedanken und Ansätze, so viel Streit und Stress darüber. Und nur Wenige machen sich über die richtigen Probleme wirklich Gedanken.


Vertrauen: Wie tief sind wir gesunken. Wenn es um Vertrauen geht sehr. Da müssen wir trauern, um das Vertrauen. Wenige vertrauen dem Anderen, egal wann oder wie. Warum eigentlich? Wozu dieser Anlass? Sind wir so verfälschte Wesen? So abscheulich im Inneren, dass dazu Anlass besteht? Wahrscheinlich schon. Und doch finde ich sollten wir umdenken und davon abdanken von diesem Gedanken des Misstrauens. Denn es besteht kein Grund weiterzuleben in einer so abgrundtiefen, verhassten und missratenen Umwelt, in der wir uns einfach nicht ins Gesicht schauen können, in der wir uns nur anflegeln oder anspucken. Hinterrücks ausrichten und permanent hintergehen. Vertrauen ist mehr als nur ein spontaner Gedanke in eine Richtung des positiven Spiegels, es ist eine Grundlage, auf der wir wieder bauen könnten. Eine Wertschätzung.




1. Müde seit ihr, geh't zur Ruh',
schließet beide Äuglein zu.
Vater, lasst die Augen dein
weiter im Blinden und Tauben sein.

2. Habt ihr Unrecht heut getan,
sieht' es, lieber Gott, nicht an!
Euret Gnad' und Jesu Blut
so machet endlich allen Schaden wieder gut.

3. Alle, die mir sind verwandt,
Gott, lasst ruhn in eurer Hand.
Alle Menschen groß und klein,
sollen dir befohlen sein.

4. Kranken Herzen sende Ruh,
nasse Augen schließe zu,
laß den Mond am Himmel steh'n
und die stille Welt beseh'n.

 

 

 

(Kindergebetegedicht, Autor: Louise Hensel (1798 –1876))